Prof. Christa Lichtenstern

1943: in Berlin geboren.

1966-1976: Studium der Fächer Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Germanistik an den Universitäten Marburg, Frankfurt am Main, Heidelberg und Paris (Ecole des Hautes Etudes).

1968: Mitarbeit am „Archiv für Bildende Kunst“, Germanisches Nationalmuseum in Nürnberg, Außenstelle Frankfurt. Inventarisierung der Künstler-Handschriften des 19. u. 20. Jahrhunderts in der Stadt- u. Universitätsbibliothek.

1971 - 1973: Studium in Paris bei gleichzeitiger Materialsammlung für die Dissertation. Ebendort DAAD-Stipendium (6 Monate) und Stipendium des Französischen Staates (3 Monate) Weitere Selbstfinanzierung durch die Mitarbeit am Oeuvrekatalog von Max Ernst im Auftrag der Houston-University. Recherchen in Pariser Auktionshäusern etc. Entfaltung früher Forschungsinteressen im Umfeld des französischen Surrealismus und der deutsch-französischen Nachkriegskunst. Zahlreiche Atelierbesuche.

1974: Publikation eines umfänglichen Aufsatzes über C.D.Friedrich und Goethe, der zur Aufnahme in die Studienstiftung des Deutschen Volkes führte.

1976: Promotion in Frankfurt mit dem Thema „Ossip Zadkine. Der Bildhauer und seine Ikonographie“. Anschließend zweijähriger Werkvertrag am Städelmuseum, Frankfurt/M. Zur Neuerwerbung von Picassos Bronze „Tête de femme“ (1932) Kuratierung einer Studioausstellung mit Leihgaben aus dem In-und Ausland (1978). Dazu begleitende Vorträge zum Bildhauer Picasso und dazugehörige Museumspublikation.

1978 - 1979: Lehraufträge an der Städelschule, Frankfurt / M.

1979 – 1982: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstgeschichtlichen Institut der Universität Frankfurt/M. Mit einem Forschungsstipendium der DFG Reisen in die USA (Ostküste, mittlerer Westen) und erste Vorbereitungen zur Habilitationsschrift „Metamorphose in der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts“. 1981 erschien in The Burlington Magazine, London, der Aufsatz Henry Moore and Surrealism - „a marker in Moore-Studies“(Andrew Causey). Bis 2005 folgten 15 Aufsätze, zahlreiche Vorträge und ein Insel-Taschenbuch auf der Basis von Interviews mit dem Bildhauer, die zwischen 1972 und 1982 stattfanden. 1982 Habilitationsstipendium der DFG. 1983 Gastprofessur an der Universität Göttingen. 1986 Habilitation an der Universität Bonn und Erhalt der venia legendi in „Allgemeine Kunstgeschichte“.

1985 - 1986: Gastprofessuren in Gießen und Kassel.

1987: Berufung auf die C3-Professur, Kunstgeschichtliches Institut, Phillips Universität Marburg.

1993: Fellowship an der Henry Moore Foundation, Much Hadham.

1994 und 1997: Wissenschaftliche Betreuung der Ausstellungen „Henry Moore-Ethos und Form“ und „Chillida und die Musik“ in der Kulturinstitution der ALTANA AG, Sinclairhaus, Bad Homburg v.d.H.

1996: Gastprofessur in Bloomington, USA.

1998 - 2008: C4-Professur an der Universität des Saarlandes (UdS), Kunstgeschichtliches Institut, Saarbrücken. Ordinariat.

2008: Emeritierung und Wechsel nach Berlin.

Mitgliedschaften:

- Mitglied im Beirat der Hessischen Kulturstiftung, Wiesbaden (seit 1995).
- Mitglied im Kuratorium (seit 1998) und Beirat (seit 2004) der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz.
- Korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (seit 2000)
- 2009 Berufung in den Vorstand des Freundeskreises der Bernhard-Heiliger-Stiftung, Berlin.
- 2009 Wahl in das Kuratorium der Georg-Kolbe-Stiftung, Berlin (bis 2012).

Chillida und die Musik - "Baumeister von Zeit und Klang", Köln, Wienand Verlag 1997.

Website: 
www.christa-lichtenstern.de