Susan Manoff

Die gebürtige New Yorkerin Susan Manoff stammt aus einer lettisch-deutschen Familie und studierte zunächst Klavier an der Manhattan School of Music und an der Universität in Oregon. Durch eine intensive Zusammenarbeit mit  Gwendoline Koldowsky konnte sie ihr Liedrepertoire vertiefen und wurde auf diesem Gebiet schließlich zu einer der gefragtesten Pianistinnen ihrer Generation.

Neben ihrer Arbeit im Bereich der Vokalmusik widmet sie sich auch der Kammermusik mit großer Leidenschaft. Zu den Stationen ihrer Engagements zählen Covent  Garden, Concertgebouw, Carnegie Hall, Wiener Konzerthaus, Wigmore Hall sowie die Festspiele in Aix-en-Provence, Verbier, Braunschweig, Lugano, Montpellier, Salzburg und Konzert- und Opernhäuser in ganz Frankreich wie z.B. Théâtre des Champs-Élysées, Théâtre du Châtelet, Bastille Opéra, Salle Gaveau, Musée d'Orsay und Louvre.
Susan Manoff ist regelmäßig Gast beim Musiksender France Musique.  In der laufenden Saison spielt sie u.a. in der Carnegie Hall, Oji Hall, Tokyo Opera City und im Musikverein.
Ihre Leidenschaft für Musik und ihre Liebe zum Theater gaben ihr den Ansporn, zahlreiche Aufführungen ins Leben zu rufen, in denen sie Musik und Text verbinden konnte. Sie arbeitete u.a. mit Nelly Borgeaud, Hélène Delavault,  Jean Rochefort, Marie-Christine Barrault sowie den Regisseuren Hans-Jürgen Syberberg und  Joel Jouanneau zusammen.
Es gibt zahlreiche Einspielungen mit Susan Manoff, darunter eine Brahmsaufnahme mit dem Ensemble Vocal Michel Piquemal (Arion), eine Aufnahme französischer Melodien mit der Sopranistin Elizabeth Vidal (Auvidis), eine Aufnahme amerikanischer Musik mit der Sopranistin Patricia Petibon (Emi/Virgin) sowie ein auf DVD erhältlicher Liederabend in der Salle Gaveau (Decca).  Bei Naive erschien 2007 Ihre Aufnahme «Evocation» mit Sandrine Piau, und 2011 erfolgte eine weitere Einspielung «Après un Rêve», ebenfalls bei Naive. Susan Manoffs neueste Aufnahme mit ihrem langjährigen musikalischen Wegbegleiter Nemanja Radulovic widmet sich den Violin- und Klaviersonaten Ludwig van Beethovens (Decca, 2010).

Susan Manoff war stellvertretende Chorleiterin an der Opéra de Paris und hat derzeit eine Professur am Konservatorium in Paris.

Website: 
www.susanmanoff.com