Newsletter 13 - September 2016

Saisonstart 2016/17

Neuerungen ab September 2016

Konzert mit Festspielcharakter

 

Saisonstart 2016/17

Herzlich willkommen zu unseren neuen Saison 2016/17!

Wir freuen uns mit Ihnen auf unser erstes Konzert am Donnerstag, den 15.09.2016, 20.00 Uhr mit Christian Poltéra, Karen Gomyo und Juho Pohjonen.

http://neumarkter-konzertfreunde.de/konzert/konzert-am-15092016-um-2000-uhr

 

Three world-renowned classical music stars all under the age of 40 come together on the Perelman Theater stage for an evening mainly devoted to Slavic music. Violinist Karen Gomyo–“a first-rate artist of real musical command, vitality, brilliance, and intensity” (Cleveland Plain Dealer) –is joined by her on- and off-stage partner, Christian Poltéra –“an outstanding Swiss cellist who plays on a superb Strad” (Gramophone) –and Finnish virtuoso Juho Pohjonen, a pianist hailed for both his “impeccable technique and clear-eyed approach to music making” (New York Times).

Die Künstler signieren ihre CDs nach dem Konzert im Foyer.

Sowohl Juho Pohjonen als auch Christian Poltéra haben gerade ihren neuen CDs im Reitstadel aufgenommen und wir dürfen uns jetzt schon auf die Veröffentlichungen freuen.

http://neumarkter-konzertfreunde.de/sites/default/files/presse/3002_001.pdf

 

Neuerungen ab September 2016

Eigener Webshop, Reservix

Buchen Sie ab jetzt jederzeit und platzgenau selbst Ihre Konzerttickets unter den Menüpunkten „Konzerte“ bzw. „Konzertkarten“ in unserem Webshop. Auch print@home ist nunmehr möglich!
Gerne können Sie Ihre Konzertkarten auch über unseren Ticketpartner neumarkter-konzertfreunde.reservix.de bestellen.

 

Kommentare erwünscht!

Mit der neuen Saison können und sollen Sie zu jedem Konzert Ihren persönlichen Kommentar schreiben (unter Menüpunkt „Konzerte“). Die aktuellsten Kommentare können Sie immer auf unserer Startseite verfolgen.

 

Responsives Webdesign

Das responsive Webdesign wurde in der Sommerpause ebenfalls umgesetzt. Wir bieten Ihnen nunmehr die Möglichkeit, unsere Webseite auf Ihren verschiedenen Endgeräten optimal anzeigen zu lassen. Das responsive Webdesign berücksichtigt die spezifischen Anforderungen der Endgeräte und optimiert die Darstellung automatisch für das jeweilige Device (Handy, Tablet usw.).

 

Konzert mit Festspielcharakter

Sir András Schiff und das Jerusalem Quartet werden am Freitag, den 02.12.2016, 20.00 Uhr neben Schubert (Quartettsatz c-Moll D 703) und Brahms (Klavierquintett f-Moll op. 34) auch das Klavierquintett f-Moll op. 18 von Mieczyslaw Weinberg spielen. Bis dato wurde dieses Programm von den Künstlern nur auf Festspielen, wie z.B. erst letzten Monat in Salzburg, aufgeführt.

Mittwoch, 03. August 2016

WELT | SALZBURGER FESTSPIELE

Ein Vergessener wird langsam heimisch

Der Pianist András Schiff und das Jerusalem Quartet setzen sich für Mieczyslaw Weinberg ein.

Das umfangreiche Schaffen von Mieczyslaw Weinberg (1919-1996) wurde seit der späten Uraufführung seiner Oper "Die Passagierin" 2010 in Bregenz zu einer langfristigen, weiterhin anhaltenden und vor allem nachhaltigen Entdeckung. Man hat den polnisch-jüdischen Komponisten, der zunächst vor den Nationalsozialisten fliehen musste, dann unter Stalin verhaftet wurde und nur schwer ins Musikleben fand, aufgrund seines Mentors gern einen "kleinen Schostakowitsch" genannt. Je mehr seiner Werke aber bekannt werden - unter anderem auch bei den Wiener Festwochen im Vorjahr -, desto stärker zeigt sich bei aller schwer fassbaren Vielgestaltigkeit seines Schaffens eine bemerkenswerte Eigenständigkeit. Weinbergs Werkkatalog umfasst allein über 20 Symphonien, 29 Sonaten, 17 Streichquartette und sieben Opern.

Da ist es besonders verdienstvoll, wenn sich herausragende Künstler wie am Mittwoch im Mozarteum der Pianist András Schiff und das Jerusalem Quartet eines kolossal dimensionierten Werks wie dem f-Moll-Klavierquintett, op. 18, aus dem Jahr 1944 annehmen. Der Erfolg von Werk und gleichrangig famoser Interpretation war stark.

Die kompakte, oft auch kantige Sprache, die fantasievolle Variabilität der Motive und Formen, die souveräne Beherrschung des Materials und dessen vielgestaltige, nachgerade bildlich-plastische Verarbeitung, insgesamt der Einfallsreichtum der Klangerzählung machten die 45 Minuten der Aufführung zu einem aufregenden Erlebnis. Die Intensität des Ensemblespiels, nicht nur in der Vertrautheit des seit 20 Jahren aufeinander eingespielten Streichquartetts, sondern auch der selbstverständlichen Integrationskraft des wie immer in seinen Projekten so neugierigen wie meisterhaften, sich dem gemeinsamen Gedanken förmlich ausliefernden Pianisten, sicherte der Wiedergabe beispielhafte Energie.

Dass noch ein zweites, nicht minder ausufernd-gewaltiges f-Moll-Werk auf dem Programm stand, das Klavierquintett, op. 34, von Brahms, mit exzellenter Mischung aus Kraft und Sensibilität und zugleich in souverän gelöster, vertraut-vertraulicher Musizierhaltung dargeboten, ergab dramaturgisch klugen Sinn.

Auch hier überzeugten Spielfreude und Konzentration, Strenge und Farbigkeit, dichte Gedanklichkeit und spielerischer Schwung, selbstverständliche Interaktion und individuelle Leuchtkraft, die auch den besonderen "Ton" des Jerusalem Quartet ausmachen.

KARL BARB

Ticket in unserem Webshop oder über www.reservix.de.

https://neumarkter-konzertfreunde.reservix.de/tickets-jerusalem-quartet-sir-andrs-schiff-in-neumarkt-in-der-oberpfalz-festsaal-reitstadel-am-2-12-2016/e826799