Martin Grubinger

„Der Retter des E-Musik-Abendlandes heißt Martin Grubinger.“ – FAZ, 29. August 2011

„Martin Grubinger ist ein Jahrhundertmusiker. [...] Wenn vitale Urkraft und künstlerische Feinarbeit, wenn Natur und Geist sich derart nahe kommen, erfährt das Bewusstsein unweigerlich eine spontane Ausdehnung.“ – Die Welt, 21. Juli 2008

Der österreichische Multipercussionist Martin Grubinger machte bereits als Jugendlicher bei internationalen Wettbewerben auf sich aufmerksam. So war er u. a. der jüngste Finalist beim zweiten Welt-Marimba-Wettbewerb in Okaya, Japan, sowie Finalist beim EBU Wettbewerb in Norwegen.

Martin Grubingers Repertoire ist ungewöhnlich vielseitig. Im September 2006 überzeugte er Publikum und Kritiker mit seinem groß angelegten Projekt „The Percussive Planet“ beim renommierten Beethovenfest in Bonn. Ein weiteres Highlight stellte sein Auftritt im Wiener Musikverein mit dem RSO Wien unter John Axelrod im November 2006 dar: sechs Schlagzeugkonzerte, darunter zwei für ihn komponierte Uraufführungen von Rolf Wallin und Anders Koppel, standen auf dem Programm. „The Percussive Planet“ wie auch das Marathon-Projekt sind seitdem in vielen Städten wie z. B. Lübeck, Hamburg, Köln, Wiesbaden, München, Graz und Salzburg erfolgreich wiederholt worden.

Der in Salzburg geborene Musiker studierte am Bruckner-Konservatorium in Linz und am Mozarteum in Salzburg. Inzwischen ist er weltweit mit Recitals und Orchesterkonzerten in vielen bedeutenden Konzertsälen sowie bei renommierten Festivals aufgetreten. Im Sommer 2007 erhielt er auf dem Schleswig-Holstein Musik Festival den „Bernstein Award“, und in der Saison 2007/08 wurde er für den renommierten Konzertzyklus „Rising Stars“ ausgewählt, der ihn als Solist in viele der berühmtesten Konzerthäuser führte, darunter die Kölner Philharmonie, Palais des Beaux Arts Brüssel, Concertgebouw Amsterdam, Megaron Athen und Carnegie Hall New York. Auch in der Laeiszhalle Hamburg, dem Konzerthaus Berlin, im Festspielhaus Baden-Baden sowie bei den Bregenzer Festspielen konnte er sich bereits präsentieren. Regelmäßige Auftritte bei so namhaften Festivals wie den Rheingau und Schleswig- Holstein Musikfestivals wie auch beim Kunstfest Weimar, Lucerne Festival und den Salzburger Festspielen runden seine Konzerttätigkeit ab.

2008/09 war er Artist in Residence am Gewandhaus Leipzig, 2009 gab er sein gefeiertes Debüt bei den Salzburger Festspielen, ein Jahr später erhielt er den Würth-Preis der Jeunesses Musicales Deutschland. Vor kurzem hat Martin Grubinger einen Exklusiv-Vertrag mit der Deutschen Grammophon Gesellschaft unterzeichnet; als erste CD erschien Drums ‘n’ Chant, kurz darauf ein Live-Mitschnitt des „Percussive Planet“ als DVD.
Weitere Höhepunkte seiner Karriere waren Tourneen mit dem Bergen Philharmonic Orchestra unter Leitung von Rafael Frühbeck de Burgos und Andrew Litton sowie mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter Andris Nelsons und mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Darüber hinaus überzeugte Martin Grubinger bei Auftritten mit dem NHK Symphony Orchestra, Oslo Philharmonic, Hong Kong Sinfonietta, National Symphony Orchestra Taiwan, Gewandhausorchester Leipzig, NDR Sinfonieorchester Hamburg und NDR Radiophilharmonie Hannover, hr-Sinfonieorchester, Münchner, Hamburger und Dresdner Philharmoniker, Sinfonieorchester Luzern, Orquesta Sinfónica de Castilla y León sowie beim Brass & Percussion Festival in der renommierten Suntory Hall in Tokyo. 2011 gab der Multipercussionist sein USamerikanisches Orchesterdebut mit Kansas City Symphony.

Highlights der laufenden Saison sind Debuts bei den Wiener Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, dem Orquesta Sinfonica de Euskadi und der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, eine Konzertreise nach Taiwan und Korea sowie Residenzen am Konzerthaus Wien, der Philharmonie Köln, in München und bei der Camerata Salzburg.