Markus Butter

Der österreichische Bass-Bariton Markus Butter singt zu Beginn der Saison 2015/16 die Doppelrolle des Dr. Vigelius/Graf in der Eröffnungsproduktion Der ferne Klang an der Oper Graz. Am Grazer Opernhaus wird er außerdem als Wurm in Verdis Luisa Miller, als Escamillo in Carmen sowie als Priest Fatis in der Neuproduktion von Martinus Griechischer Passion zu erleben sein. Regelmäßig ist er Gast am Theater an der Wien, an das er in dieser Saison als Brown in der Neuproduktion der Dreigroschenoper zurückkehrt. In Cannes singt er die Titelpartie von Mendelssohns Elias. Künftige Projekte sehen sein Rollendebüt als Kurwenal, Konzerte in Tokyo und sein Debüt am Royal Opera House Covent Garden vor.

Im Sommer 2014 debütierte Markus Butter bei den Bregenzer Festspielen in der Uraufführung von H K Grubers Geschichten aus dem Wienerwald und erhielt dafür hervorragende Kritiken. In derselben Produktion sowie in La Mère Coupable von Milhaud Darius kehrte der Bariton an das Theater an der Wien zurück. Zu Beginn der Saison sang er die Partie des Lescaut in Puccinis Manon Lescaut am Theater Essen. An der Sächsischen Staatsoper Dresden, der er über mehrere Jahre als festes Mitglied angehörte, war er u.a. als Wolfram (Tannhäuser), Gunther (Götterdämmerung), Germont (Traviata), Marcello (Bohème), Conte (Nozze di Figaro), Guglielmo (Cosi fan tutte), Musiklehrer (Ariadne auf Naxos) u.a. zu erleben.

Zu den Höhepunkten der vorhergehenden Spielzeiten zählen die Uraufführung von Maxwell Davies´Symphonie N°10 mit dem London Symphony Orchestra unter Antonio Pappano, Konzerte bei der Internationalen Bachakademie Stuttgart unter Jeffrey Tate, das Weihnachtsoratorium mit dem Orquestra Nacional do Porto und Beethovens Symphonie N° 9 mit dem Gürzenich Orchester Köln. Die Royal Danish Opera Copenhagen verpflichtete ihn für die Neuproduktion der Teufel von Loudon von Krzysztof Penderecki in der Regie von Keith Warner. Er wirkte bei den Salzburger Festspielen als Ottokar in einer Neuproduktion von Webers Freischütz unter Markus Stenz mit, sang die Neuproduktion von Orlando Paladino unter Nikolaus Harnoncourt in Wien und gab sein Konzertdebüt am Teatro alla Scala Milano.

Auch im Konzertbereich hat sich Markus Butter in den letzten Saisonen als gefragter Künstler profilieren können. Nach seinem Debüt bei den Berliner Philharmonikern unter Nikolaus Harnoncourt wurde der österreichische Bass-Bariton sofort für weitere Konzerte unter Herbert Blomstedt im März 2011 eingeladen. Zuvor debütierte er bei der Staatskapelle Dresden unter Daniel Harding, beim Orchestre de Paris unter Paavo Järvi, WDR Sinfonieorchester Köln unter Semyon Bychkov, bei der Bachakademie Stuttgart unter Helmuth Rilling und im Wiener Musikverein unter Fabio Luisi.
Er konzertierte mit den Münchner Philharmonikern, MDR Sinfonieorchester Leipzig, Orchestre de la Suisse Romande Geneve, Orchestre dell’ Accademia Nazionale Santa Cecilia di Roma und gastierte unter der Leitung von Peter Schreier mit Werken von Händel und Bach in Italien, Frankreich und Spanien. Zubin Mehta engagierte ihn mehrfach zum Israel Philhar-monic Orchestra, außerdem arbeitete Markus Butter mit Bertrand de Billy, Kirill Petrenko, Bruno Bartoletti, Stefan Soltesz und Wolfgang Sawallisch zusammen.