Hörtipp | Podcast Der Klassikerklärer
In der neuesten Folge des Podcasts »Der Klassikerklärer« erklärt Dariusz Szymanski Schumanns »Andante und Variationen«, das bei uns im Eröffnungskonzert erklingt.
Podcast »Der Klassikerklärer«
Unser Autor Dariusz Szymanski erklärt KlassikWer bei uns im Reitstadel das Abendprogramm aufschlägt, liest seit mehreren Spielzeiten die Texte von Dariusz Szymanski. Was viele nicht wissen: Derselbe Autor ist auch zu hören. Als »Der Klassikerklärer« nimmt er sich Woche für Woche ein Werk vor und erzählt, was darin vorgeht – ohne Fachjargon, ohne Ehrfurchtsgeste, dafür mit einem sicheren Gespür für das, was ein Stück im Innersten antreibt. Herausgegeben wird der Podcast vom RONDO-Magazin.
Für unser Publikum hat der Podcast einen besonderen Reiz: Immer wieder erklärt Dariusz Szymanski Werke, die bei uns im Reitstadel erklingen. Mozarts Klarinettenquintett, das Sabine Meyer im Oktober 2025 spielte, gehört dazu – ebenso Mendelssohns Streichquartett a-Moll op. 13, mit dem das Barbican Quartet im Februar 2026 seine »Geniestreiche« beschloss. Wer den Podcast abonniert, hat über sechzig solcher Folgen zur Hand und kann sich in die Welt der Klassik vertiefen.
Dass die neue Staffel ausgerechnet mit dem Werk unseres Eröffnungskonzerts beginnt, trifft sich für uns aufs Schönste.
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R. Schumann: Andante und Variationen für zwei Klaviere, zwei Celli und HornZwei Pianisten, ein Ehepaar? Verrät vielleicht ein Blick durchs Schlüsselloch. Das Horn bringt den Wald ins Zimmer, die Celli werfen Schatten. Alles läuft in Zyklen, der Tod ist nicht das Ende. Romantische Poesie vom Allerschönsten.
Hören Sie hier, wie Dariusz Szymanski sich dem Werk nähert:
Der Autor unserer Abendprogramme
Dariusz Szymanski ist »Der Klassikerklärer«»So locker und verständlich wie er sprechen nur wenige über Klassik«, schreibt Elisa Reznicek in den Badischen Neuesten Nachrichten über Dariusz Szymanski. Seit über zwanzig Jahren erklärt er die Welt der Klassik. Als Dozent am Festspielhaus Baden-Baden führt er in Konzerte ein – vom Recital mit Sir András Schiff bis zum Orchesterkonzert der Berliner Philharmoniker, deren Vormittagslounge bei den Osterfestspielen eigens für ihn eingerichtet wurde. Er spricht für die Gesellschaft der Freunde von Bayreuth, hält Seminare und Vorträge in Unternehmen, betreibt den YouTube-Kanal »Klassik unfrisiert«, und SWR2 widmete ihm eine eigene Sendung.
Eine Zeitungskritik verglich sein Temperament und seine ausladende Gestik einmal mit Marcel Reich-Ranicki und schrieb, wenn er mit dem Publikum eine Komposition höre und sie kommentiere, klinge er wie ein emotionaler Fußballreporter – nur mit dem entscheidenden Unterschied, dass er immer wisse, was als Nächstes komme.
Seit mehreren Spielzeiten stammen die Texte unserer Saisonbroschüre und Abendprogramme aus seiner Feder: Werkeinführungen, die nicht belehren, sondern AHA-Effekte auslösen. In der Rubrik »Melodie des Monats« in unserem Online-Magazin stellt er Ihnen jeden Monat eine Melodie aus dem nächsten Konzert vor.

Eröffnungskonzert | 46. Spielzeit
Di, 23. September 2026, 19.30 UhrUnser Saisonauftakt beginnt mit einem Eröffnungskonzert, dessen Programm wir gemeinsam mit den Musikern zusammengestellt haben. Auf dem Programm stehen neben Schumanns »Andante und Variationen« Werke von Bohuslav Martinů und Anton Arensky.
Was dabei herauskam: sieben Solisten, fünf Werke – und kein Stück des Abends teilt seine Besetzung mit einem anderen. Ein Streichquartett des Tschaikowsky-Bewunderers Arensky, Schumanns »Bilder aus Osten« für Klavier vierhändig oder ein Duett für Violine und Viola.
Repertoire, das man selten zu hören bekommt, in einer Dramaturgie, in der sich die sieben Solisten in jedem Stück neu zusammenfinden. Ein würdiger Auftakt für unsere neue Saison 2026/27.
Es spielen Esther Hoppe (Violine), Máté Szűcs (Viola), Christian Poltéra und István Várdai (Violoncello), Ben Goldscheider (Horn) sowie Schaghajegh Nosrati und Juho Pohjonen (Klavier).
