Im Jahr 2002, nach langer Zusammenarbeit in den renommiertesten Barockensembles in Frankreich und anderen europäischen Ländern, schlossen sich einige Musiker zum Ensemble Artaserse zusammen: Christine Plubeau (Viola da Gamba), Claire Antonini (Theorbe), Yoko Nakamura (Cembalo und Orgel) und, natürlich, Philippe Jaroussky (Countertenor). Sie gaben im Oktober 2002 ein erstes und hoch gelobtes Konzert im Théâtre du Palais-Royal in Paris, mit der »Musiche Varie a voce sola« des italienischen Komponisten Benedetto Ferrari.
Mit seiner Fähigkeit, sich in wechselnden Besetzungen an zahlreiche Repertoires unter anderem mit Musik von Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel, Claudio Monteverdi und Francesco Cavalli anzupassen, spielte das Ensemble nach und nach bei den bekanntesten Festivals in Frankreich, wie beispielsweise bei den Festivals von Ambronay, Zobel, Pontoise, Saint-Michel-en-Thiérache, beim Festival de Musique Ancienne de Lyon, in der Salle Gaveau, dem Auditorium du Louvre, dem Théâtre des Champs-Élysées und dem Théâtre du Châtelet in Paris, dem Château de Versailles oder auch in der Oper in Bordeaux und der Oper in Nancy.
Außerhalb Frankreichs trat das Ensemble Artaserse bereits im Palais des Beaux-Arts in Brüssel, in der Escorial in Madrid, im Palau de la Música in Valencia oder beim Festival von Santiago de Compostela (Spanien), Festival der Azoren (Portugal), Prager Festival für Alte Musik, im Southbank Centre und Barbican Centre in London, in der Elbphilharmonie Hamburg, dem Prinzregententheater in München, der Philharmonie Berlin, dem Bozar in Brüssel und der Philharmonie in Krakau (Polen) auf.
Aufgrund seiner Exzellenz arbeitet das Ensemble mit den größten Stimmen weltweit zusammen, wie beispielsweise Andreas Scholl, Marie-Nicole Lemieux, Emőke Baráth und Cecilia Bartoli.
Im Jahr 2022 erreichte das Ensemble Artaserse einen neuen Meilenstein. In großer Besetzung und unter der Leitung von Philippe Jaroussky gab das Ensemble zehn Aufführungen von Händels »Giulio Cesare« im Théâtre des Champs-Élysées und in der Opéra de Montpellier. In den folgenden Spielzeiten war das Ensemble, gemeinsam mit Philippe Jaroussky, in Residenz an der Oper von Montpellier.
Von Presse und Publikum hoch gelobt, zeigt die Diskografie vom Ensemble Artaserse seine musikalische Offenheit und seine Fähigkeit, sich dem jeweiligen Repertoire anzupassen.
Das Ensemble hat mehrere Alben für Warner Classics / Erato aufgenommen: »Pietà«, das Vivaldis geistliche Musik erkundet; »The Händel Album«, das berühmte Arien mit unveröffentlichten Opern des Komponisten kombiniert; »Ombra mai fu«, das die Türen zur faszinierenden Welt der Opern von Cavalli öffnet; und schließlich »La Vanità del Mondo«, eine CD, die echte sakrale Juwelen aus dem 17. und 18. Jahrhundert versammelt. Auf dem 2022 erschienenen Album »Dualità«, auf der die Sopranistin Emőke Baráth die großen Arien der Händelʼschen Oper singt, schlüpft Philippe Jaroussky zum ersten Mal in die Rolle des Dirigenten. Die Diskografie des Ensembles umfasst außerdem Benedetto Ferraris »Musiche Varie a voce sola« (Ambroisie-Naïve) und zwei erfolgreiche Alben für Virgin Classics: Virtuose Kantaten von Vivaldi und »Beata Vergine« mit italienischen Marienkompositionen des 17. Jahrhunderts.
Die internationalen Tourneen des Ensemble Artaserse werden von »Spedidam« und »Le Bureau Export« unterstützt.